Auch wenn man noch so viel vorsorgt und alles, was der Hund nicht verträgt bzw. ihm krank machen kann, wegräumt, kann es doch immer wieder passieren, dass er etwas „erwischt“, also frisst, dass er nicht verträgt bzw. hochgiftig für ihn ist (wie z.B. Medikamente, Putzmittel, giftige Pflanzen oder Essen wie Schokolade, Rosinen, Zwiebeln….)

 

 

Leider passiert es auch -viel zu oft- dass Hunde absichtlich vergiftet werden, indem Köder ausgelegt werden oder vergiftetes Futter in den Garten geworfen wird

 

 

Zuerst schreibe ich dir einige Symptome auf, anhand du eine evtl. Vergiftung feststellen kannst:

 

 

  • Würgen

 

  • Erbrechen

 

  • Durchfall

 

  • Apathie

 

  • Unruhe

 

  • Starker Speichelfluss

 

  • Kreislaufprobleme (bis hin zur Bewusstlosigkeit)

 

  • Blut im Erbrochenem und/oder im Stuhl

 

  • Atembeschwerden oder aber auch

 

  • Krämpfe

 

 

Natürlich heißt es nicht, dass dein Hund unbedingt vergiftet worden ist, wenn er ein- oder mehrere dieser Symptome hat – aber die Möglichkeit besteht und wie heißt es so treffend – Vorsicht ist besser als Nachsicht!

 

Hast du also den Verdacht, dass dein Hund etwas Falsches, oder Vergiftetes (-oder aber auch einen Fremdkörper) gefressen/verschluckt hat, dann ist es wichtig, dass dein „Kleiner“ so schnell wie möglich zu einem Tierarzt gebracht wird bzw. du die Tierrettung anrufst!!!

 

Was kannst du in diesem Fall -bis du Hilfe von einem TA bekommst- für deinen Hund tun bzw. was solltest du auf keinen Fall tun:

 

  • lege ihm, anders wie bei sonstigen Erste-Hilfe-Maßnahmen, in diesem Fall keine Maulschlinge/Maulkorb um (da bei evtl. Erbrechen Erstickungsgefahr besteht)

 

  • versuche auch nicht, den Hund zum Erbrechen zu bringen bzw. ihm den Fremdkörper selbst zu entfernen

 

  • du kannst ihm Kohletabletten verabreichen (sie verhindern, dass das evtl. Gift in den Blutkreislauf kommt)

 

  • bei Bewusstlosigkeit, bringe deinen Hund in die stabile Seitenlage und ziehe ihm vorsichtig die Zunge aus dem geöffneten Maul

 

  • wenn du weißt, was dein Hund „Falsches“ gefressen hat, kannst du auch eine Probe davon zum TA mitnehmen.

 

Hier kommst du zu den unverträglichen bzw. giftigen Nahrungsmitteln!

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© Astrid Kircher