Hier geht es zu meinen Beiträgen rund um die Themen Flöhe/Flohbekämpfung und Zecken/Zeckenbisse …. falls du sie noch nicht kennst, würde ich dir raten/dich bitten, sie durchzulesen :)

 

Dieser Beitrag ist eine Erweiterung dazu, wo ich euch einige „altbewährte“ Hausmittel zusammenstelle, die ich kenne und schon verwendet habe bzw. zur Vorbeugung regelmäßig verwende!

 

Bevor ich beginne, möchte ich dir jedoch zwei wichtige Punkte dazu sagen:

 

  • Beachte bei allen Mitteln, die du auf deinen Hund aufsprühst, dass er davon nichts in die Augen bekommt!

 

  • Wende die Sprays täglich – ca. 10 Tage lang – an bzw. bis du die Flöhe losgeworden bist!

 

 

Eines der einfachsten Mittel - welches auch jeder von uns zuhause hat – ist

 

 

  • Spülmittel!

Gib einfach etwas Spülmittel in eine Sprühflasche mit kaltem Wasser und besprühe damit das Fell deines Hundes – Flöhe werden dabei abgetötet. Mit einem Flohkamm kannst du anschließend das Fell durchkämmen.

 

 

  • Essig und Zitrone! Der „Klassiker“ ;)

Schneide eine Zitrone in kleine Stücke und lasse sie in einem Liter Wasser ca. eine halbe Stunde köcheln.

Am Besten lässt du die Mischung über Nacht ziehen und füllst sie dann -durch ein Sieb- in eine Sprühflasche (-du kannst auch ein Glas – 250 ml- Essig dazugeben)!

 

Trage sie dann auf das Hundefell auf, lasse es 20-30 min. einziehen und spüle die Mischung gut mit Wasser - und evtl. etwas Hundeshampoon – aus!

 

 

Eine noch einfachere Lösung: Mische ½ Liter Wasser mit einem ½ Liter Essig, gebe es dann wieder in eine Sprühflasche und trage es auf! Wieder kurz (10-15 min.) einwirken lassen und danach ausspülen!

 

 

Du kannst dir auch aus ca.

  • 1 L Essig
  • ¼ L Zitronensaft und
  • ½ L Wasser

dein eigenes Umgebungsspray mischen! Für Hundekörbchen-, plätze, Couch…

 

 

Wie in meinem Hauptbeitrag schon geschrieben, verwende ich dafür auch gerne Teebaumöl – ein paar Tropfen in eine Sprühflasche mit Wasser geben und die Umgebung/Liegeplätze… deines Hundes damit einsprühen. Ich persönlich verwende Teebaumöl jedoch nicht direkt am Hund, jedoch regelmäßig als Vorbeugung!

 

 

 

  • Pfefferminze!

Dieses Mal ist nicht das Minzöl gemeint (davon kann man übrigens auch ein paar Tropfen auf das Hundehalsband geben), sondern frische Pfefferminz-Blätter! Reibe damit deinen Hund ein. Flöhe und Zecken mögen diesen Geruch nicht und es riecht nicht so stark wie ein ätherisches Öl und ist deshalb – wie ich finde – besser für die feine Hundenase geeignet.

 

Du kannst die Pfefferminzblätter auch hacken, trocknen und in ein Stoffsäckchen geben. Dieses legst du dann in das/die Hundekörbchen (und andere Liegeplätze von deinem Liebling) und vertreibst somit Zecken und Flöhe! Du kannst diese Säckchen z.B. auch in deinen Schrank… geben, sollte dein Hund bei dir im Schlafzimmer/Bett schlafen!

 

 

 

  • Rosmarin!

Nimm dazu am besten ein paar Rosmarinzweige und koche sie in ca. 2 L Wasser 15 min lang.

Nach dem abkühlen kannst du es wieder in eine Sprühflasche geben und auf den Hund auftragen!

Lasse es nun 15-20 min. einwirken und spüle es dann mit Wasser aus!

 

 

  • Andere ätherische Öle
  • Kokosöl
  • Schwarzkümmelöl usw.

findest du bei meinen Hauptbeiträgen

„Flöhe“ und „Zecken“ :)

 

 

 

!!!Dort stehen auch Tipps, wie du die Umgebung flohfrei bekommst!!!

 

 

 

  • Flohfalle!

Fülle dazu einen Teller oder eine flache Schale mit Wasser und etwas Spülmittel (du kannst auch etwas Flohspray dazugeben), lasse dann ein Teelicht im Wasser schwimmen.

Durch den Kerzenschein werden die Flöhe angelockt und ertrinken im Wasser-Gemisch!

 

 

 

Gut zu wissen:

 

  • Flöhe überstehen keine Temperaturen unter -18° bzw. über 60°!

 

 

Wasche Decken, Bettwäsche, Kissen… also bei einem Floh-Befall immer mit mind. 60°!

Nutze kalte Temperaturen im Winter und hänge die Textilien… ins Freie!

 

 

 

Und nicht vergessen – sollten die natürlichen Mittel/Hausmittel bei einem längeren Flohbefall (ca. 4 Wochen) nicht helfen – wende dich bitte an deinen Tierarzt/ärztin und bespreche die weitere Vorgehensweise – denn dann wirst du leider doch auf chemische Produkte zurückgreifen müssen!

 

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© Astrid Kircher