Wenn meine Welpen ca. 3 Wochen alt sind, beginne ich mit dem zufüttern!

 

Wenn der Kleine dann mit ca. 10 Wochen ausziehen darf, ist er schon an verschiedenes Futter gewöhnt.

Trockenfutter, genauso wie Nassfutter!

 

Nassfutter vermische ich gerne mit Hundeflocken, ich gebe gerne etwas Topfen (Quark), Karottenbrei oder auch gerne gekochtes Hühnerfleisch dazu.

 

Manchmal greife ich auch zu Fertig-Gläsern von Babys – bevorzugt Hühner,- o. Rindfleisch und eben Karottenbrei! Das mische ich dann unter das Futter   (-mache ich auch heute regelmäßig bei meinen erwachsenen Hunden, ich gebe auch immer einen kleinen „Schuss“ Lachs-, oder Olivenöl… zum Futter und regelmäßig etwas Kokosöl).

 

Trockenfutter wird anfangs eingeweicht, mit der Zeit immer weniger, sodass es beim Auszug dann auch schon ganz trocken gefressen wird.

Möglichkeiten, wie du deinen Hund artgerecht ernähren kannst:

 

Mit Alleinfuttermittel wie:

 

  • Trockenfutter- hat den Vorteil, dass es, vor allem im Sommer, nicht so leicht verdirbt und man nicht so viel Abfall (Dosen) hat

 

  • Nassfutter - Der Welpe/Hund nimmt aufgrund des hohen Wassergehalts mehr Wasser auf. Die geschlossenen Dosen halten sehr lange und werden vom Hund sehr oft gut akzeptiert!

 

 

  • oder aber selbst gekochtes – du kannst das Futter für deinen Hund natürlich auch selbst kochen, musst dabei aber beachten, dass dein Hund alle benötigten Nährstoffe bekommt (-Zusätze)!

 

  • Barfen (Fütterung mit Rohfutter) auch bei dieser Fütterung musst du darauf achten, dass der Bedarf an Energie und an allen Nährstoffen bei deinem Hund abgedeckt ist, indem du dem rohen Fleisch entsprechende Zusätze zufügst!

 

 

 

Ein Napf mit Wasser muss dem Hund immer zur Verfügung stehen!

Auch da sollte das Wasser – so wie das Futter – nicht eiskalt sein!

Was solltest du sonst noch beachten:

  • du solltest dem Welpen das erste halbe Jahr zuerst vier- dann dreimal am Tag füttern, danach reicht eine zwei- bis dreimalige Fütterung, bei einem erwachsenen Hund reicht auch eine einmalige Fütterung.

 

  • Bis zu einem Jahr solltest du Welpenfutter verwenden, bei großen Rassen ist es sogar besser das Welpenfutter 2 Jahre lang zu geben

 

  • alles was dein Welpe innerhalb von einer Viertelstunde nicht gefressen hat wird weggestellt, dann bekommt er bei der nächsten Mahlzeit einfach weniger. Im umgekehrten Fall darf auch gerne nachportioniert werden.

 

  • bei der Fütterung von hochwertigem Allein-Futter brauchst du keine Zusätze (-wie z.B. Vitamine) zugeben

 

  • wechsle nicht zu früh auf adult -also Erwachsenen-Futter, bzw. füttere deinen erwachsenen Hund mit adult-Futter, hast du schon einen älteren Hund bei dir verwende entsprechendes Senioren-Futter und steige wieder auf eine mehrmalige Fütterung um.

 

  • verwende Futter, welches zur entsprechenden Größe/Rasse passt!

 

  • Füttere nie kalt aus dem Kühlschrank!

 

  • hast du einen kastrierten Hund zuhause, kannst du die Ernährung- wenn du magst auch schon 1 Woche vor der Kastration- auf ein weniger energiereiches Futter umstellen (-es gibt Fertigfutter für kastrierte Hunde), da die Hunde nach der Kastration oft einen größeren Appetit entwickeln und so zu Übergewicht neigen.

 

  • möchtest du das Futter vom Züchter/früheren Besitzer wechseln oder auch einem erwachsenen Hund ein anderes Futter geben, dann gebe dem gewohnten Futter immer einen kleinen Löffel vom neuen Futter dazu und steigere die Menge langsam; aber bei Welpen bitte erst, wenn dein Hund  schon 1 – 2 Wochen bei dir ist!

 

  • Versuche feste Futterzeiten einzuhalten, das hilft dir auch beim Thema Stubenreinheit! Aber nicht nur dein Welpe, sondern auch dein erwachsener Hund sollte immer seine feste(n) Fütterungszeit(en) haben. Das heisst nicht, dass du ihn - wie bei den Futterregeln schon beschrieben - immer auf die Minute genau zu einer bestimmte Zeit füttern sollst, sondern ungefähr immer morgens, mittags und/oder abends. 

 

  • gib bitte keine Reste vom Tisch! Wie schon bei den Fütterungsregeln beschrieben, schadet unser gesalzenes und oft stark gewürztes Essen dem Hund – ich persönlich finde einen „sabbernden“ bettelnden Hund während ich esse ehrlich gesagt auch etwas unangenehm ;)

 

  • und gönne deinem Hund nach dem Fressen etwas Ruhe!

 

- Vor allem größere erwachsene Hunde mit einem tiefen, breiten Brustkorb haben eine große Bewegungsfreiheit des Magens und es kann zu einer Magendrehung kommen (wird von mir natürlich auch einmal genauer erklärt).

 

 

Sollte der Hund mit einem Kind aufwachsen, rate ich meinen neuen Welpenbesitzern, dass das Kind den Futternapf hin und wieder hochnehmen soll um es dem Welpen gleich wieder hinzustellen, dann lernt er, dass er auf seinen Napf nicht aufpassen muss und es ganz normal ist, wenn das Kind seinem Fressen zu Nahe kommt, oder es eben sogar anfässt!

 

Natürlich bitte nur, wenn die Eltern daneben sind!

Kind(er) und Hund(e) , vor allem wenn der Hund frisst, sollten sowie nie miteinander alleine sein – ist zumindest meine Meinung, ich bin da immer sehr vorsichtig!

 

Das kannst du natürlich auch als erwachsener machen! Ich nehme meinen Hunden auch heute noch immer wieder den Fressnapf kurz weg und sie sind es auch gewöhnt, dass ich ihnen Futter… (-Knochen o. etwas dass der Hund nicht haben darf/soll…) problemlos aus dem Maul nehmen kann!

 

Das Füttern kann man sowieso sehr gut für bestimmte Übungen“ zu Hilfe nehmen (-auch darüber kommen natürlich noch ganz viele Beiträge), anfangs kannst du deinem Welpen z.B. immer vor der Fütterung das Halsband/Geschirr und evtl. auch die Leine anlegen oder du gehst in einen anderen Raum rufst den Welpen und wenn er dann brav angerannt kommt, bekommt er seinen Futternapf :)

 

Was ich auch gerne mache bzw. meinem LH-Schäfer beigebracht habe ist, dass er vorm vollen Napf warten muss, bis ich ihm ein Zeichen gebe – erst dann darf er zu fressen anfangen :)

 

 

 

 

Falls dich das Thema Unterzuckerung interessiert – HIER ist der Beitrag dazu!

 

Und HIER kommst du zu einer Zusammenfassung von den wichtigsten Futterregeln!

 

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© Astrid Kircher