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In diesem Beitrag schreibe ich ein paar "allgemeine „Erziehungsregeln“ auf (- schau dir dazu am Besten auch meine Training-Tipps  an) - die dir hoffentlich bei der Erziehung deines Welpen helfen werden - sowie meine Übersicht von den wichtigsten Kommandos/Übungen!

 

Zu allererst möchtest du vielleicht wissen,

wann du mit der Erziehung beginnen solltest!

 

Das ist ganz einfach zu beantworten:

 

SOFORT!

 

-Ich meine damit nicht, dass er in kürzester Zeit Kommandos wie Sitz-Platz-Bleib…. können muss, aber er muss zuallererst natürlich zur Stubenreinheit erzogen werden und muss von Anfang an lernen, was er darf und was nicht, wie man an der Leine geht u.v.m.

 

Wenn er z.B. mit dem Teppich spielen will, an den Möbelstücken kaut o.ä. dann muss ihm sofort beigebracht werden, dass er das NICHT darf! (Kleiner Tipp: wenn dein Hund auf dein NEIN nicht reagieren sollte, kannst du auch mit der Hand NEBEN dem Hund kurz auf den Boden schlagen und dabei NEIN sagen!)

Du musst ihm von Anfang an konsequent

beibringen, was erlaubt ist und was nicht! 

 

  • da hörst du schon wieder das Wort „Konsequent“, aber es ist wirklich ein sehr wichtiger Punkt in der Erziehung deines Hundes!

 

Wichtig ist auch die Beschäftigung mit deinem Hund! Hat zwar nicht direkt etwas mit „Erziehung“ zu tun ist aber sehr wichtig, weshalb ich es erwähne – nur ein ausgelasteter Hund (-durch Spiele, Spaziergänge, Joggen, Hundesport…-je nach Rasse) ist auch ein glücklicher Hund :)

 

Wenn du einen Partner/Familie hast, müssen auch alle an „einem Strang ziehen“.

Es kann nicht sein, dass etwas das bei Frauchen verboten ist, bei Herrchen erlaubt ist!

 

-Man kennt es zwar von unseren Kindern - und auch ich kann mich da noch an meine eigene Kindheit erinnern ; -dass man, wenn Mama NEIN sagt, zu Papa geht und ihn fragt, in der Hoffnung, dass er JA sagt, was sehr oft auch klappt ;)

 

Einen Hund verwirrt diese Art der Erziehung jedoch nur!

-wenn ich es mir recht überlege, verwirrt es auch ein Kind ;)

Da fällt mir gleich der nächste Punkt ein

  • die Vermenschlichung!

Mir wurde schon öfters von neuen Welpenbesitzern gesagt: „Aber ich kann ja zu dem kleinen Zwerg nicht Nein sagen - er tut mir dann so leid - der arme Hund, er ist ja mein Baby…

 

Und vor allem bei kleinen Rassen neigt man dazu, sie sehr zu verwöhnen und evtl. dauernd nur zu tragen!

-keine Angst, der Hund auf diesem Foto sitzt sonst nicht immer im Kinderwagen,

im Gegenteil er ist mit seinem Frauchen immer in den Bergen unterwegs -und läuft dabei selbst ;)

Außerdem finde ich es auch wichtig, dass du den Hund lobst, sobald er nach deinem NEIN/PFUI/AUS…. (je nach Situation) vom unerwünschten Verhalten ablässt!

 

Ein Beispiel: Dein Welpe zerbeißt genüsslich deine Lieblingsschuhe - du sagst NEIN und er hört damit auf, dann lobe ihn, damit er weiß, dass er sich richtig verhalten hat, indem er mit dem beißen aufgehört hat!

 

Du darfst auch nicht vergessen, gegebene Kommandos wieder aufzulösen (-z.B. mit dem Wort „Lauf“, „Weiter“ o.ä.)!

 

Ein ganz wichtiger Punkt zum Schluss:

 

Dein Hund darf dich/euch NICHT anknurren und selbstverständlich

auch nicht „zwicken“/beißen oder nach dir/euch schnappen!

 

 

Lasse ihm so ein Verhalten auf keinen Fall durchgehen!

 

 

 

HIER geht es zu einem Überblick von Kommandos/Übungen!

HIER kommst du zu ein paar Tipps für`s Training!

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© Astrid Kircher